Delegiertenversammlung in Oberhaidt

Klaus Müller und Michael Thiesen führen FWG-Kreistagsliste an

Freie setzen sich für Stärkung des ländlichen Raumes ein

Selbstbewusst schauen die Freien Wähler im Westerwald der anstehenden Kommunalwahl entgegen. Bei der Mitgliederversammlung in Oberhaid wurde die Bewerberliste für die Wahl des Westerwälder Kreistages aufgestellt.

Kreisvorsitzender Stephan Bach freute sich bei seiner Begrüßung, dass es erneut gelungen ist, 100 Bewerberinnen und Bewerber für die Kreistagsliste zu gewinnen. „ Die Bereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürger im Kreis, sich außerhalb der Parteien und unabhängig von einer Parteimitgliedschaft ehrenamtlich in der Kommunalpolitik zu engagieren, ist angesichts der vielfach beklagten Politikverdrossenheit sehr erfreulich. Es offenbart die Idee der Freien Wähler, Politik vor Ort frei von starrem Parteidenken und ohne „Vorgaben von oben“ zu gestalten.

Grußworte an die Versammlung richteten der Bürgermeister der VG Ransbach-Baumbach, Michael Merz und der Oberhaider Ortsbürgermeister Manfred Sabel.

Der langjährige Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Klaus Müller, informierte die Versammlung über die Arbeit der Fraktion in der zurückliegenden Legislaturperiode und wagte einen Ausblick  auf die zukünftigen politischen Herausforderungen. Müller stellte fest, dass der Westerwaldkreis im Vergleich zu anderen Regionen wirtschaftlich und finanziell gut positioniert ist. Wichtig sei eine nachhaltige Verbesserung der Infrastruktur. In den Bereichen Mobilität, Breitbandversorgung, ÖPNV sowie Schulen und Kindertagesstätten liegen ebenso die Schwerpunkte wie bei der Gesundheitsversorgung und Pflege auf dem Land (ambulant und stationär). Die Verbesserung der Rahmenbedingungen fördere die Attraktivität der Region auch für dringend benötigte Fachkräfte in allen Bereichen. 

„Die FWG im Westerwald hat in den vergangenen Jahrzehnten auf allen kommunalen Ebenen gezeigt, dass sie sich der von den Wählerinnen und Wählern übertragenen Verantwortung bewusst war. An der positiven Entwicklung unserer Heimat haben wir maßgeblich mitgewirkt“ so Klaus Müller. 

Bei der anschließenden Wahl wurden alle Kandidaten/Innen mit großer Mehrheit nominiert.

Die Liste ist deutlich weiblicher und jünger geworden. So kandidieren auf den vorderen Plätzen die Ortsbürgermeisterin von Mogendorf, Nicole Hampel, sowie ihre Kadenbacher Amtskollegin Ute Kühchen.

Ältere machen Jüngeren Platz, so auch der aktuelle stellvertretende Fraktionsvorsitzende und frühere 1. Beigeordnete der VG Wirges, Toni Herrmann aus Holler, der nach 18 jähriger Mitarbeit im Kreistag nicht wieder kandidiert.

Auf den ersten fünfzehnzehn Listenplätzen der Freien Wähler für die Wahl zum Kreistag sind Kandidatinnen und Kandidaten aus allen zehn Westerwälder Verbandsgemeinden vertreten:

  1. Klaus Müller (Sessenhausen)
  2. Michael Thiesen (Höhr-Grenzhausen)
  3. Stephan Bach (Breitenau)
  4. Peter Müller (Rennerod)
  5. Nicole Hampel (Mogendorf)
  6. Ute Kühchen (Kadenbach)
  7. Rainer Baumann (Meudt)
  8. Hans-Werner Rörig (Gehlert)
  9. Christof Dickopf (Selters)
  10. Michael Stahl (Höhr-Grenzhausen)
  11. Ulrich Keßler (Siershahn)
  12. Norbert Bresser (Höhn)
  13. Bernd Koch (Langenbach)
  14. Christof Frensch (Montabaur
  15. Carolin Bruns (Schenkelberg)

Weitere Kandidatinnen und Kandidaten bitte der beigefügten Anlage entnehmen.

Abschließend schwor der Vorsitzende die Mitglieder auf einen fairen und engagierten Wahlkampf ein. Dabei betonte Bach, dass bei der FWG die zu wählenden Personen im Vordergrund stehen. „Wir sind nach dem Wahlerfolg in 2014 deutlich drittstärkste Kraft im Wäller Kreistag und wollen das auch bleiben“.