Selters, 18.09.2022

Nicole Hampel als Bürgermeisterkandidatin nominiert

FWG der Verbandsgemeinde Selters bringt Kandidatin zur Wahl der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Selters ins Rennen 

Nicole Hampel Kreisbeigeordnete

Die FWG der VG Selters hat die Juristin Nicole Hampel als Kandidatin bei der Wahl zur Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Selters am 18. September 2022 mit 100 %-iger Zustimmung der wahlberechtigten FWG-Mitglieder aufgestellt.

Nicole Hampel ist 53 Jahre alt, verheiratet und lebt mit Mann, zwei Söhnen und mehreren Generationen zusammen im Elternhaus in Mogendorf. Sie ist Mitglied im Sportverein, im Kulturkreis und im Hospizverein Westerwald. Hampel arbeitet in einem Notariat in Koblenz, ist seit 2014 ehrenamtliche Ortsbürgermeisterin in Mogendorf, Mitglied im Verbandsgemeinderat Wirges, dort auch Fraktionsvorsitzende der FWG und ehrenamtliche Kreisbeigeordnete im Westerwaldkreis.

Der amtierende Bürgermeister Klaus Müller von der FWG kandidiert im September nicht mehr. In der Aufstellungsveranstaltung schilderte er die Herausforderungen, vor denen die Kommunalpolitik in den nächsten Jahren stehe. Stephan Bach, Vorsitzender der Kreis-FWG und Mitglied im Kreistag freute sich über die Nominierung: „Mit Nicole Hampel habt ihr eine sehr gute Kandidatin aufgestellt, deren fachliche und menschliche Kompetenz ich aus der jahrelangen Zusammenarbeit sehr schätze“. Der angereiste Dr. Joachim Streit, Mitglied des Landestages und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler RLP, beglückwünschte die Versammlung, eine so gute Kandidatin gefunden zu haben. Er rief auf, Nicole Hampel mit allen Kräften zu unterstützen und sagte: „Es ist endlich Zeit, dass sich mehr Frauen mehr zutrauen“.

Nicole Hampel sieht es als Vorteil an, außerhalb der Verbandsgemeinde zu wohnen. So könne sie den Blick von außen wahren, und stehe nicht in der Gefahr, bestimmte Orte zu bevorzugen. Außerdem sei es durchaus üblich, dass Amtsinhaber in einer anderen Verbandsgemeinde wohnten. Sie zählte vier Beispiel aus dem Westerwald auf, und auch der Vorgänger von Klaus Müller wohnte im Kreis Altenkirchen. Ihren engen Bezug zu Selters als direkte Nachbarin und politische Beobachterin sowie ihre Informiertheit über die aktuellen Belange der Verbandsgemeinde stellte Hampel in ihrer Rede deutlich unter Beweis. Damit imponierte sie nicht nur dem Vorsitzenden Hanno Steindorf: „Wir sehen, Du hast deine Hausaufgaben mehr als gemacht“. Sie möchte Bewährtes beibehalten, frische Impulse einbringen, Ehrenamt fördern, dabei selbst Vorbild sein, die Digitalisierung auch in der Verwaltung voranbringen und den Wirtschaftsstandort ausbauen, dabei aber auch mit großer Verantwortung auf den Flächenverbrauch und den Klimaschutz achten. Ein besonderes Augenmerk hat sie auf Jugendliche: „Wir dürfen die Jugendlichen nicht alleine lassen und müssen über ortsübergreifende Zusammenarbeit nachdenken“, sagte Nicole Hampel. Ihre Vorstellung schloss sie mit den Worten: „Als Ortsbürgermeisterin kenne ich die Belange der Ortschaften, als Juristin die gesetzlichen Grundlagen und als berufstätige Mutter habe ich organisieren gelernt“. Mit einem zwinkernden Auge ergänzte sie: „und das mit dem Sprechen ins Mikrofon werde ich wohl noch etwas üben müssen“. Die Mitglieder der FWG waren beeindruckt und gaben ein einstimmiges Wahlergebnis ab.

Vor der Wahl hatte die FWG ihre Mitgliederversammlung in der frisch renovierten Burghalle in Hartenfels abgehalten. Wegen Corona wurden drei Jahre nachgeholt. Vorsitzender Hanno Steindorf blickte auf die Vereinsjahre zurück, in der die FWG zur stärksten Fraktion im VG-Rat wurde. Er lobte das geschlossene Auftreten der 12 Mitglieder in der Fraktion: „Wir sind eine einschätzbare und stabile Größe in der Kommunalpolitik“. Finanziell steht der Verein gut da. Die Kosten für den Wahlkampf in 2019 wurden in den beiden Folgejahren wieder ausgeglichen.

Die Vereinsmitglieder waren mit der Vorstandsarbeit zufrieden und wählten erneut Hanno Steindorf aus Selters zum 1. Vorsitzenden und als Stellvertreter Andreas Strüder aus Hartenfels und Philipp Frensch aus Herschbach.  Kassenverwalter wurde Robin Mintel aus Sessenhausen, sein Stellvertreter Sebastian Schmuck aus Hartenfels. Zur Geschäftsführerin wählten die Mitglieder Anja Altgeld aus Freirachdorf und als Stellvertreterin Kristin Klein aus Herschbach. Beisitzer wurden Carolin Bruns, Holger Dickopf, Frank Eulberg, Alexander Hannuschke, Kai Kohlenbeck und André Philippi. Somit sind einige junge Mitglieder in die Vorstandsarbeit eingebunden. Für 30-jährige Mitgliedschaft in der FWG der VG Selters wurde Ina Eberz – wegen Krankheit in Abwesenheit – sowie Sven Schacht und Klaus Müller für 25-jährige Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet.

BU: Die Mitglieder der FWG stehen einstimmig und geschlossen hinter der Kandidatin Nicole Hampel

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FWG VG Rennerod e. V. spendet 2.000 Euro für das AhrtalRennerod. Die Freie Wählergruppe in der VG Rennerod e. V. hat bei ihrer Mitgliederversammlung beschlossen, aus ihren Vereinsmitteln einen Betrag von 2.000 Euro für den Wiederaufbau im Ahrtal zur Verfügung zu stellen. „Auch wenn wir als Verein nicht über einen üppigen Kassenbestand verfügen, haben wir uns aus Solidarität mit den Menschen im Ahrtal für´s Teilen entschieden. Denn auch kleine Beiträge können schließlich ein Stück weit das Leid, das die Menschen im Ahrtal erfahren und ertragen mussten, lindern“, so Olaf Schwöbel, Vorsitzender der FWG. Ziel der FWG ist es, dass die Spende unbürokratisch und zweckgebunden eingesetzt werden soll. Eine Zahlung in einen allgemeinen „Spendentopf“ sollte vermieden werden. Über Herrn Ortsbürgermeister Michael Gräb (Gemeinde Homberg) konnte der Kontakt zum Förderverein „Zukunft Dernau“ geknüpft werden. Der Verein wird vom Ortsbürgermeister der Gemeinde Dernau geleitet. „Wir haben unsere Spende dem Verein treuhänderisch zukommen lassen, damit Soforthilfen geleistet werden können, ohne dass zeitaufwändige Antragsverfahren durchlaufen werden müssen“ betont Olaf Schwöbel abschließend.

23.02.2022

Pressemitteilung der FWG VG Rennerod e. V.

FWG vor Ort.

Freie Wählergruppe VG Rennerod e. V. auf Informationstour Schulen.

Im Rahmen einer Informationsreise machte sich der Vorstand der FWG gemeinsam mit ihrem Kandidaten für die Wahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Rennerod ein Bild über die baulichen und infrastrukturellen Bedingungen sowie der Sportanlagen an den Schulen in Trägerschaft der Verbandsgemeinde. Eine Einweisung und Exkursion von Schul-, Schulträger- und Sportausschuss gemeinsam mit dem Haupt-, Bau- und Finanzausschuss fand zuletzt vor mehr als 8 Jahren unter der Leitung des Bürgermeisters a. D. Werner Daum statt. Zeit für die FWG, sich zu informieren. Die Besichtigung der Innenräume war aufgrund der vorherrschenden Pandemie nicht möglich.

Gerade an der Grundschule „Hoher Westerwald“ in Nister-Möhrendorf wird der Bedarf einer zweiten Ganztagsschule im Verbandsgemeindegebiet neben der Grundschule in Rennerod gesehen. „Darüber sehen wir den Bedarf einer Erweiterung der Betreuungszeiten an allen Schulen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken“, so Olaf Schwöbel, Vorsitzender der FWG und Johannes Jung übereinstimmend. Am Beispiel der Grundschule Nister-Möhrendorf werde dies deutlich. Die dort geltende Betreuungszeit (montags bis donnerstags) bis 14.30 Uhr wird mit Blick auf berufstätige Eltern für nicht ausreichend erachtet. Außerdem soll die Wahlmöglichkeit für die Betreuung flexibel gestaltet werden, ohne dass die Eltern sich zu Beginn eines Schuljahres verbindlich für ein ganzes Jahr im Voraus festlegen müssen. Gewählte Betreuungszeiten sollten auch unterjährig geändert werden können, wenn sich eine entsprechende familiäre Situation anders darstellt, beispielsweise durch Änderungen in der Berufstätigkeit.

Zurzeit kann an dieser Grundschule kein warmes Mittagessen angeboten werden. Hier gilt es, im Zuge der Umwandlung zur Ganztagsschule einen Küchenbereich zu bauen, um so ein echtes Ganztagsangebot anbieten zu können. Damit könnten beispielsweise auch Synergien für den Betrieb der direkt angrenzenden Kindertagesstätte des Zweckverbandes Hoher Westerwald genutzt werden, was den Familien zu Gute kommt.

Johannes Jung ist Bürgermeisterkandidat der Freien Wählergruppe in Rennerod

Die Freie Wählergruppe (FWG) Rennerod schickt Johannes Jung ins Rennen bei der Wahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Rennerod am 20. März 2022. Er wurde im Rahmen einer Mitgliederversammlung einstimmig nominiert.

Nicole Hampel neue Kreisbeigeordnete.

Nach 15 Jahren als ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter des Westerwaldkreises legt Uli Keßler dieses Amt zum 31.12.2021 altersbedingt nieder.

Anlässlich der Kreistagssitzung am 10.12.2021 schlug die FWG-Fraktion deshalb die 52-jährige Juristin und Mogendorfer Ortsbürgermeisterin Nicole Hampel als Nachfolgerin vor.

Nicole Hampel ist verheiratet und hat zwei 18 und 20 Jahre alte Söhne.

Neben ihrer Tätigkeit als Ortsbürgermeisterin ist sie im Verbandsgemeinderat Wirges und in mehreren Ausschüssen der Verbandsgemeinde und des Kreises tätig. Zusätzlich ist sie Mitglied in mehreren Ortsvereinen und im Hospizverein Westerwald e. V.

Bei der geheimen Wahl setzte sich Nicole Hampel gegen ihren von der SPD-Fraktion vorgeschlagenen Mitbewerber mit 29 zu 15 Stimmen durch und wurde anschließend durch die hauptamtliche Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland in ihr neues Ehrenamt verpflichtet und vereidigt.

Mit Nicole Hampel erhält der Westerwaldkreis eine qualifizierte und engagierte Nachfolgerin für den über die Kreisgrenzen hinaus bekannten Uli Keßler. Gleichzeitig wird der Kreisvorstand paritätisch besetzt.

FWG-Fraktionsvorsitzender Klaus Müller dankte Uli Keßler für sein außerordentliches Engagement und wünschte Nicole Hampel viel Erfolg und Freude im neuen Amt.

FWG nominiert Kandidatin
09.12.2021

Nicole Hampel als Kreisbeigeordnete vorgeschlagen

Nach 15 Jahren als ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter stellt Uli Kessler (FWG) aus Altersgründen sein Amt zum Jahresende zur Verfügung.

Für die anstehende Wahl im Kreistag schlägt die FWG-Kreistagsfraktion die Mogendorfer Ortsbürgermeisterin Nicole Hampel (FWG) als Nachfolgerin vor.

Die 52-jährige Juristin engagiert sich kommunalpolitisch auch als Mitglied im Verbandsgemeinderat Wirges sowie in verschiedenen Ausschüssen der Verbandsgemeinde und des Kreises.

Die gebürtige Mogendorferin ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Sie ist Mitglied in mehreren Ortsvereinen.

Nicole Hampel: „Ich stelle mich gerne zur Wahl, um aktiv an der positiven Entwicklung unserer Westerwälder Heimat mitzuwirken.“ 

Die Mitglieder der FWG-Fraktion sehen in Nicole Hampel auf Grund ihrer persönlichen und beruflichen Erfahrung die geeignete Kandidatin.

„Mit der Wahl von Nicole Hampel erhält der Westerwaldkreis eine qualifizierte und engagierte Kreisbeigeordnete. Gleichzeitig wird der Kreisvorstand paritätisch besetzt.“, so Fraktionsvorsitzender Klaus Müller.

24.09.2021 / FWG Westerwald
CDU, FWG und FDP beantragen „Zehn-Punkte-Plan für zusätzliche Katastrophenschutzmaßnahmen im Westerwaldkreis“
Mit den Konsequenzen aus der Flutkatastrophe im Ahrtal für die eigene Region wird sich der Westerwälder Kreistag auf Antrag von CDU, FWG und FDP befassen. Die Fraktionsvorsitzenden Dr. Stephan Krempel (CDU), Klaus Müller (FWG) und Rudolf Schwaderlapp (FDP) haben dazu gemeinsam mit ihren Fraktionen einen „Zehn-Punkte-Plan für zusätzliche Katastrophenschutzmaßnahmen im Westerwaldkreis“ erarbeitet und hierzu für die Kreistagssitzung am 01. Oktober einen Antrag bei Landrat Achim Schwickert eingereicht.
In ihrer Begründung weisen die Fraktionsvorsitzenden darauf hin, dass die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises in enger Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden schon bisher erhebliche Bemühungen im Sinne eines effektiven Katastrophenschutzes unternimmt. Vorbeugende Maßnahmen sind in der Vergangenheit exemplarisch für Unfälle auf der ICE-Strecke oder jüngst für größere Waldbrandbekämpfungen verabredet und umgesetzt worden.
Die Flutkatstrophe an der Ahr habe die Bedeutung eines effektiven Hochwasserschutzes ebenso deutlich gemacht wie die Notwendigkeit, bei solchen Starkregenereignissen im Sinne eines effektiven Bevölkerungsschutzes handeln zu können. Die Schlechtwetterfront, die zu den schlimmen Folgen insbesondere im Ahrtal geführt habe, hätte ebenso die Region Westerwald treffen können und hätte auch hier zu Überflutungen mit massiven Zerstörungen geführt.
Zahlreiche Katastrophenschutzorganisationen auch aus dem Westerwald waren an den Unglücksorten im Einsatz. Sie bringen neben vielen bewegenden Eindrücken auch Erfahrungen über Schwächen und Optimierungsmöglichkeiten in der Unglücksbekämpfung mit. Gespräche mit den eingesetzten Hilfskräften selbst und ihren Verantwortlichen haben für die drei Kreistagsfraktionen FWG, FDP und CDU ein Bild ergeben, an welchen Stellen auch im Westerwald vorbeugend weitere Verbesserungen im Katastrophenschutz notwendig sind.
Konkret schlagen die Fraktionen einen „Zehn-Punkte Plan für zusätzliche Katastrophenschutzmaßnahmen im Westerwaldkreis“ vor.
Die Kreisverwaltung soll die Möglichkeiten für die Einrichtung eines Katastrophenschutzzentrums im Westerwaldkreis prüfen und erforderlichenfalls ein Konzept erarbeiten, wobei vorrangig eine multifunktionale Nutzung einer solchen Einrichtung angestrebt wird.

In einer zentralen Datenbank sollen alle im Katastrophenfall benötigten geeigneten Geräte wie Schwerlastfahrzeuge, landwirtschaftliche Fahrzeuge, LKWs, Bagger usw. von öffentlichen und möglichst privaten Anbietern mit den entsprechenden Kontaktdaten zusammengeführt werden, so dass sie im Notfall zentral verfügbar sind.

Der Kreistag begrüßt die Initiative des Landrates, gemeinsam mit den Verbandsgemeinden die Voraussetzungen für die Umsetzung das Sirenenprogramm des Bundes zur Bevölkerungswarnung zu schaffen und fordert die Landesregierung auf, die Auszahlung dieser Zuschüsse in eine möglichst schnelle Umsetzung für die Kommunen zu bringen.

Das System der Bevölkerungswarnung soll ergänzend zu der Wiedereinführung der Sirenentechnik durch öffentlich verfügbare mobile Lautsprechergeräte (mobile Sirenenanlagen) optimiert werden. Diese sollen vorrangig bei den Freiwilligen Feuerwehren eingerichtet werden. Auch hier soll ein Konzept mit den Verbandsgemeinden abgestimmt werden.

Wasser macht keinen Halt an Landes-, Kreis- oder Verbandsgemeindegrenzen. Deshalb soll der Westerwaldkreis eine übergreifende Koordination der kommunalen Hochwasser-Schutzmaßnahmen über die Verbandsgemeinden hinweg und in Abstimmung mit den Nachbarkreisen vornehmen. Die verfügbaren kommunalen Hochwasserkarten und Schutzkonzepte sollen dabei auch über Gemeindegrenzen hinaus zusammengeführt werden, um so auch die jeweiligen Gemeinden in die Lage zu versetzen, gemeinsam Vorsorgemaßnahmen zu planen und umzusetzen. 

Es wird ein regelmäßiger Austausch mit allen Hilfsorganisationen innerhalb der nicht polizeilichen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) angestrebt, um gemeinsam noch besser auf Großschadenslagen vorbereitet zu sein und die jeweiligen Möglichkeiten der Rettungsleistungen zu kennen und gezielt einzusetzen.

Die Kreisverwaltung soll eine Interseite vorbereiten, die im Katastrophenfall als zentrale Informationsplattform zur Verfügung steht und über die eine Koordination von öffentlicher und privater Hilfe möglich ist.

Die technische Ausstattung des Katastrophenschutzes soll um geeignete Hochleistungs-Stromgeneratoren ergänzt werden. Hier wird ergänzend eine Abstimmung mit den Nachbarkreisen Altenkirchen, Neuwied und Rhein-Lahn angestrebt, um im Notfall eine ausreichende Anzahl von geeigneten Geräten am Katastrophenort zur Verfügung zu haben.

Im Hinblick auf die erhöhte Überflutungsgefahr durch Starkregenereignisse sollen die Bäche und Flüsse im Westerwald verstärkt mit automatischen Pegelanlangen mit einem funktionierenden Meldesystem ausgestattet werden.

Die vorhandenen Schutz- und Warnsysteme sollen gezielt in der Bevölkerung kommuniziert werden, damit im Katastrophenfall die Bürgerinnen und Bürger über die Alarmierung und Warnsysteme und die Möglichkeiten der Katastrophenschutzleistungen informiert sind.


Abschließend machten Krempel, Müller und Schwaderlapp deutlich, dass die vorgenannten Bausteine nach intensiven Gesprächen der Fraktionen mit den Fachleuten aus dem Katastrophenschutz sinnvolle Ergänzungen der bisherigen Konzepte sind. „Sie sind aber keinesfalls abschließend. Selbstverständlich können sie in der Auswertung der jüngsten Entwicklungen um weitere Einzelpunkte ergänzt werden. Ziel der Kommunalpolitik im Westerwald muss es sein, dass unsere Region bestmöglich auf solche Großschadensereignisse vorbereitet ist, so dass insbesondere keine Menschen zu Schaden kommen.“

FWG-Kreisverband Freie Wählergruppe (FWG)

Westerwald e.V. der VG Selters e.V.

Stephan Bach Hanno Steindorf

1. Vorsitzender 1. Vorsitzender

Wir sagen Danke für Ihre Unterstützung:

Quelle Rhein Zeitung

Kreistagswahl 2019 gesamt

Tolles Kreistagswahlergebnis für Kreis FWG

Weiterhin 6 Kreistagsmitglieder in der FWG-Fraktion

Rang                    Person                                                   Stimmen

  1Müller, Klaus14.454
  2Thiesen, Michael12.229
  3Müller, Peter12.157
  4Frensch, Christof11.909
  5Dickopf, Christof11.494
  6Stahl, Michael11.276

Die ersten 10 Ersatzpersonen

  7Bach, Stephan11.215
  8Keßler, Ulrich11.091
  9Steindorf, Hanno10.932
10Bresser, Norbert10.898
11Kühchen, Ute10.738
12Nurischad, Cyrus10.724
13Bruns, Carolin10.715
14Hampel, Nicole10.658
15Rörig, Hans-Werner10.569
16Löcher, Willi10.548

FWG der Verbandsgemeinde Selters ehrte verdiente Mitglieder

Vier Gründungsmitglieder der Freien Wählergruppe (FWG) der Verbandsgemeinde Selters e.V. sind dem politischen Verein seit 40 Jahren treu. Sie und weitere langjährige Vereinsmitglieder wurden bei einer Jahreshauptversammlung in Weidenhahn vom 1. Vorsitzenden Hanno Steindorf geehrt. Ein großer Applaus galt den zu Ehrenden. Im Jahr 2019 kann der politische Verein seinen vierzigsten Geburtstag feiern. Besondere Beachtung fanden die Worte des Ehrenvorsitzenden der FWG der VG Selters, Edgar Köth, der humorvoll auf die Anfänge der politischen Arbeit in der vor über 40 Jahren neuen Verbandsgemeinde Selters einging..

Das Foto zeigt: 40 Jahre Edgar Köth, Herschbach, (2.v.r.), 30 Jahre Hans Lindlahr, Sessenhausen (3.v.r.), 25 Jahre Ulrike Müller, Sessenhausen (4.v.r.) und Werner Eiser, Sessenhausen (5.v.r.). Der VG-Vorstand: Hanno Steindorf (1.v.l.) und Andreas Strüder (3.v.l.) gratulieren zusammen mit dem VG-Bürgermeister Klaus Müller (2.v.l.) und dem FWG-Kreisvorsitzenden Stephan Bach (1.v.r.) ganz herzlich.

Weiter standen zur Ehrung an: 40 Jahre: Helmut Schuster, Steinen, Heinz Eberz, Herschbach und Dieter Kreuz, Goddert, für 30 Jahre: Karl-Heinz Ritz, Hartenfels, und Bernd Walter Mühling, Selters, für 25 Jahre: Ina Eberz, Herschbach, und Roger Koch, Freilingen.

Klaus Müller und Michael Thiesen führen FWG-Kreistagsliste an

Freie setzen sich für Stärkung des ländlichen Raumes ein

Selbstbewusst schauen die Freien Wählen Wähler im Westerwald der anstehenden Kommunalwahl entgegen. Bei der Mitgliederversammlung in Oberhaid wurde die Bewerberliste für die Wahl des Westerwälder Kreistages aufgestellt.

Keisvorsitzender Stefan Bach freute sich bei seiner Begrüßung, dass es erneut gelungen ist, 100 Bewerberinnen und Bewerber für die Kreistagsliste zu gewinnen. „ Die Bereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürger im Kreis sich außerhalb der Parteien und unabhängig von einer Parteimitgliedschaft ehrenamtlich in der Kommunalpolitik zu engagieren, ist angesichts der vielfach beklagten Politikverdrossenheit sehr erfreulich. Es offenbart die Idee der Freien Wähler, Politik vor Ort frei von starrem Parteidenken und ohne „Vorgaben von oben“ zu gestalten.

Grußworte an die Versammlung richteten der Bürgermeister der VG Ransbach-Baumbach, Michael Merz und der Oberhaider Ortsbürgermeister Manfred Sabel.

Der langjährige Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Klaus Müller, informierte die Versammlung über die Arbeit der Fraktion in der zurückliegenden Legislaturperiode und wagte einen Ausblick  auf die zukünftigen politischen Herausforderungen. Müller stellte fest, dass der Westerwaldkreis im Vergleich zu anderen Regionen wirtschaftlich und finanziell gut positioniert ist. Wichtig sei eine nachhaltige Verbesserung der Infrastruktur. In den Bereichen Mobilität, Breitbandversorgung, ÖPNV sowie Schulen und Kindertagesstätten liegen ebenso die Schwerpunkte wie bei der Gesundheitsversorgung und Pflege auf dem Land (ambulant und stationär). Die Verbesserung der Rahmenbedingungen fördere die Attraktivität der Region auch für dringend benötigte Fachkräfte in allen Bereichen. 

„Die FWG im Westerwald hat in den vergangenen Jahrzehnten auf allen kommunalen Ebenen gezeigt, dass sie sich der von den Wählerinnen und Wählern übertragenen Verantwortung bewusst war. An der politischen Entwicklung unserer Heimat haben wir maßgeblich mitgewirkt“ so Klaus Müller. 

Bei der anschließenden Wahl wurden alle Kandidaten/Innen mit großer Mehrheit nominiert.

Die Liste ist deutlich weiblicher und jünger geworden. So kandidieren auf den vorderen Plätzen die Ortsbürgermeisterin von Mogendorf, Nicole Hampel sowie ihre Kadenbacher Amtskollegin Ute Kühchen.

Ältere machen Jüngeren Platz, so auch der aktuelle stellvertretende Fraktionsvorsitzende und frühere 1. Beigeordnete der VG Wirges, Toni Herrmann aus Holler, der nach 18 jähriger Mitarbeit im Kreistag nicht wieder kandidiert.

Auf den ersten fünfzehnzehn Listenplätzen der Freien Wähler für die Wahl zum Kreistag sind Kandidatinnen und Kandidaten aus allen zehn Westerwälder Verbandsgemeinden vertreten:

  1. Klaus Müller (Sessenhausen)
  2. Michael Thiesen (Höhr-Grenzhausen)
  3. Stephan Bach (Breitenau)
  4. Peter Müller (Rennerod)
  5. Nicole Hampel (Mogendorf)
  6. Ute Kühchen (Kadenbach)
  7. Rainer Baumann (Meudt)
  8. Hans-Werner Rörig (Gehlert)
  9. Christof Dickopf (Selters)
  10. Michael Stahl (Höhr-Grenzhausen)
  11. Ulrich Keßler (Siershahn)
  12. Norbert Bresser (Höhn)
  13. Bernd Koch (Langenbach)
  14. Christof Frensch (Montabaur
  15. Carolin Bruns (Schenkelberg)

Die vollständige Liste finden Sie hier: https://fwg-westerwald.de/kandidaten-fuer-die-kreistagswahl-2019/.

Abschließend schwor der Vorsitzende die Mitglieder auf einen fairen und engagierten Wahlkampf ein. Dabei betonte Bach, dass bei der FWG die zu wählenden Personen im Vordergrund stehen. „Wir sind nach dem Wahlerfolg in 2014 deutlich drittstärkste Kraft im Wäller Kreistag und wollen das auch bleiben“.